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Erstmals wurden in beiden Wellen die Zeitschriften
in der Media-Analyse mit dem neuen Titelsplit-Modell erhoben. Im Gegensatz zu dem
bisherigen Modell (bis zur ersten Welle ma 2004 PM II), in dem 180 Zeitschriften-Titelkarten
pro Interview dem Befragten vorgelegt wurden, werden im Titelsplit-Interview nur
120 Zeitschriften abgefragt. D.h. jeder Titel wird in 2 von den 3 Titelsplits
(Split A, B oder C) vorgelegt. Auf Basis der Ergebnisse der 2 Titelsplits werden
die fehlenden Angaben im dritten Split per Fusion ergänzt. Die Gesamtfallzahl
pro Welle erhöht sich von früher 13.000 auf 19.500 Fälle
(3 Titelsplits á 6.500 Fälle), so dass nun insgesamt fast 39.000 Fälle zur Verfügung stehen.
Die Medienabfrage der Tageszeitungen, Supplements, Konpress, Kino und Lesezirkel
ist dagegen von der Umstellung auf das Titelsplit-Modell nicht berührt.
Darüber hinaus wurden zehn Prozent der Fälle mit der CASI-Methode (Computer-Assisted
Self-administered Interview) durchgeführt.
Die Reduktion der Anzahl vorzulegender Zeitschriftentitelkarten von 180 auf 120 pro
Split führt zu einer Entlastung des Interviews und geht mit einem leichten Anstieg
der Reichweite einher. Wegen dieser methodenbedingten
Reichweitenänderungen ist die ma 2005 Pressemedien I nicht mehr mit den
vorhergehenden ma-Dateien vergleichbar. Es ist daher nicht möglich, Lesergewinne mit
Verweis auf die vorhergehenden ma-Dateien herauszustellen.
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