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Reichweitentrends mit mediMACH

Die Bezieher der aktuellen AWA haben von uns auch einen mit mediMACH erstellten Reichweitentrend (nach Gesamt, Männern und Frauen) erhalten.

Wir möchten dies zum Anlass nehmen, die Vorgehensweise zum Erstellen eines derartigen Reichweitentrends noch einmal ausführlich zu erläutern.

Der Reichweitentrend ist das Ergebnis einer wirklich einmaligen Funktionalität unter den Analyse- und Mediaplanungsprogrammen: Eine Trendzählung mit zwei oder mehr Analysen innerhalb einer Auswertung.

Reichweiten- und Strukturvergleich

Aber nicht nur Trendzählungen von Reichweiten sind möglich. Sie können beispielsweise auch die Strukturwerte von einem Titel aus mehreren Analysen nebeneinander darstellen und so schnell erkennen, in welchen Bereichen sich die Leserstruktur eines Titels geändert hat.

Und diese Darstellung macht nicht nur bei verschiedenen Jahrgängen derselben Analyse Sinn. Stellen Sie doch einfach die Titelstruktur aus der AWA und MA nebeneinander und sofort sehen Sie die Unterschiede zwischen den Analysen (natürlich auch hier nur, soweit die Definition der Merkmale identisch sind).

Notwendig für Trendzählungen:Expertenversion von mediMACH

Die Möglichkeit, mit mehren Analysen innerhalb von einer Auswertung zu arbeiten, ist auf die Expertenversion von mediMACH III beschränkt. Falls Sie diese Version noch nicht haben, wenden Sie sich gern an uns.


Downloads

Zum Herunterladen stehen folgende Dateien für Sie bereit:




So wird's gemacht:

Als Beispiel dient dabei die Auswertung, die an die AWA-Bezieher gegangen ist (oben steht diese zum Download für Sie bereit).

Nebeneinanderstellen der beiden Analysendateien

  1. Öffnen Sie die aktuelle Studie (hier die AWA 2002 und wählen Sie dann als Auswertung die Medienanalyse
  2. Als Zielgruppe wählen Sie bitte zweimal die Gesamtbevölkerung aus, als Medienpaket die zu vergleichenden Medien. In der Auswertung stehen nun dieselben Zahlen doppelt nebeneinander.
  3. Öffnen Sie nun die Analysenpalette über das Menü Eingabe - Paletten - Analysen. Klicken Sie dann auf das Dreieck (Mac) bzw. das Kreuz (Windows) neben 2001.
  4. Klicken Sie auf die Analyse AWA 2001 (oder eben die gewünschte Trenddatei) und ziehen Sie diese bei gedrückter Maustaste auf die erste Zielgruppe. Lassen Sie nun die Maustaste los.
  5. Die erste Zielgruppe wird nun auf die AWA 2002 umgestellt.

Hinweis: Sollten Sie den Menüpunkt Analysenpalette nicht finden bzw. nicht anwählen können, dann haben Sie nicht die Expertenversion von mediMACH III.

Hineinziehen der Trendspalten

Um nun weitere Spalten (z.B. Trendspalten) in Ihre Auswertung mit hineinzunehmen, öffnen Sie die Spaltenpalette und ziehen dann die entsprechenden Spalten mit der Maus direkt in Ihre Auswertung (immer in den Bereich der Spaltenköpfe).

Wie Sie auf dem Beispiel auf der vorherigen Seite oder der Trendzählung, die Sie im Anhang vorfinden, sehen können, müssen die Trendspalten nicht bei jeder Zielgruppe auftauchen.

Dazu gibt es für alle Spaltenoperationen eine Tastenkombination, die Sie zusätzlich drücken können.

Windows: Shift- bzw. Umschalttaste
Mac: Alt- bzw. Wahltaste

Wenn Sie diese Taste zusätzlich drücken, wenn Sie beispielsweise die Trendspalte in die Auswertung ziehen, dann wirkt diese Operation auch nur auf die Zielgruppe, zu der Sie die Spalte ziehen. Aber auch wenn die Spalte schon in der Auswertung in allen Zielgruppen steht, können Sie die Auswertung entsprechend ändern: Gehen Sie ins Kontextmenü der Spalte und klicken Sie auf Löschen, während Sie die o.g. Taste gedrückt halten. Die Löschoperation wird nun nur für die Zielgruppe durchgeführt, in der Sie die Spalte gewählt haben.

Ziehen Sie so nun folgende Spalten in die Auswertung auf die zweite Zielgruppe:

  1. Trend Hochrechnung absolut
  2. Trendindex Basis %

Formatierungen

Die zweite Spalte wird dann noch einmal dupliziert und über das Kontextmenü einmal in eine Grafik umgewandelt. Über die Balkeneinstellungen wird dann der Nullpunkt noch auf 100 gesetzt und das Minimum und Maximum auf gut passende Werte gesetzt.

Da die Abweichungen von Jahrgang zu Jahrgang oftmals eher klein sind, habe ich auch den Trend der Hochrechnung absolut noch in Tausend darstellen lassen.

Und aktuelle Analyse fett darstellen

Zum schnelleren Überblick werden die Daten der aktuellen Analyse dann noch fett dargestellt. Dazu werden die Markierungen genutzt.

Klappen Sie oben in der Auswertung das Markierungsfenster auf und ziehen dann direkt aus der Spaltenpalette die Spalte Analyse aus der Rubrik Info hinein. Dort geben Sie als Bedingung dann an:

Analyse enthält "AWA 2002".

Im nächsten Schritt wird als Formatierung dann noch "fett" eingestellt und damit ist die Trendzählung fertig.

  

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